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Unterstützung bei Hass & Gewalt im Netz

Hass im Netz ist längst kein Randphänomen mehr, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Für viele Athlet*innen, die in sozialen Medien besonders sichtbar sind, gehört digitale Anfeindung leider zum Alltag - und zwar nicht nur bei Olympischen und Paralympischen Spielen.

Gemeinsam mit HateAid stehen wir Athlet*innen bei digitalen Hass- und Gewalterfahrungen verlässlich zur Seite. Wir unterstützen präventiv, stärken im Umgang mit Angriffen und helfen im Ernstfall schnell, kompetent und unkompliziert.

 

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Gemeinsam mit HateAid bieten wir dir regelmäßig präventive digitale Workshops zu Hass und Gewalterfahrungen im Netz an.
Workshops
Wir bieten dir ein Erstgespräch mit unseren Ansprechpersonen an und verweisen bei Bedarf an die professionelle Unterstützung von HateAid.
Erstgespräch mit Verweisberatung zu den Profis von HateAid
HateAid stellt dir einen digitalen Ratgeber zum Umgang mit Gewalt im Netz bereit, auf den wir unten verweisen.
FAQ als Erste Hilfe

Du brauchst Hilfe? Melde dich bei uns!

Über unser Meldeformular kannst du dein Anliegen sicher an uns übermitteln.

Alternativ hast du die Möglichkeit, unsere Ansprechpersonen direkt über beratung@athleten-deutschland.org zu kontaktieren. Wir melden uns schnellstmöglich bei dir zurück.

So beraten wir dich

Du kannst unsere Ansprechpersonen per E-Mail, über unser Kontaktformular oder die Plattform für anonyme Meldungen erreichen. In einem anschließenden Erstgespräche klärt ihr gemeinsam, was du gerade benötigst. Vielleicht können wir dir schnell und unkompliziert helfen.

Falls es fachliche Beratung benötigt, leiten wir dich unverzüglich weiter an unsere Kolleg*innen von HateAid. 

 

Meldung bei Athleten Deutschland

Nach deiner Kontaktaufnahme melden sich unsere Ansprechpersonen bei dir, erfassen dein Anliegen sorgfältig und geben dir eine erste fundierte Einschätzung.

Unterstützung durch HateAid

Wenn du weiterführende Hilfe benötigst, verweisen wir dich an HateAid. Dort stehen dir Expert*innen zur Seite, die mit den Herausforderungen im Leistungssport vertraut sind.

Gemeinsam gegen Hass im Netz

Almuth Schult

Almuth Schult

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Deborah Levi

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Hendrik Dombek

Hendrik Dombek

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Ricarda Funk

Ricarda Funk

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Pia Greiten

Pia Greiten

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Léa Krüger

Léa Krüger

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Karla Borger

Karla Borger

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Digitale Gewalt betrifft viele – wir sprechen darüber in unseren Workshops!

In regelmäßigen Abständen veranstalten wir gemeinsam mit HateAid digitale Workshops. Ziel ist es, Betroffene zu stärken und Wege aufzuzeigen, Täter*innen zur Verantwortung zu ziehen. Anhand von Fallbeispielen und konkreten Methoden wird vermittelt, was digitale Gewalt ist, woher sie kommt und wie man sie erkennen sowie ihr entgegenwirken kann. Dabei stehen sowohl akute Handlungsmöglichkeiten als auch präventive Strategien im Mittelpunkt . Darüber hinaus stellen die Workshops HateAid vor und erläutert, warum digitale Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem verstanden wird. In Zukunft wird es außerdem spezielle Workshops geben, die sich jeweils intensiv mit einem bestimmten Thema beschäftigen.

Der nächste Workshop ist am 27.05.2026 um 20:00 Uhr.

FAQ zur Beratung bei HateAid

Grundsätzlich richtet sich das Angebot an volljährige Personen. In Ausnahmefällen können auch Jugendliche ab 16 Jahren beraten werden, wenn eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegt.

Du hast mehrere Möglichkeiten, mit HateAid direkt Kontakt aufzunehmen:

Die Beratung erfolgt persönlich und individuell. Jeder Fall wird einzeln betrachtet – von der ersten emotional stabilisierenden Unterstützung bis hin zur möglichen Nachsorge.

HateAid unterstützt u. a. bei:

  • Beleidigungen oder Bedrohungen durch Hasskommentare
  • Veröffentlichung persönlicher Daten (Doxing)
  • Ungewolltem Versand von Nacktbildern
  • Verbreitung falscher Behauptungen
  • Angriffen in Online-Gruppen
  • Veröffentlichung intimer Aufnahmen
  • Fake-Profilen mit deinen Daten
  • Entdeckung volksverhetzender Inhalte 

Neben der direkten Beratung vermittelt HateAid bei Bedarf an weitere passende Beratungsstellen – sowohl online als auch vor Ort. Außerdem gibt es spezielle IT-Sicherheitsberatung bei Fällen wie Hacking, Phishing oder Spyware.

Wenn du rechtlich gegen digitale Angriffe vorgehen möchtest, prüft HateAid, ob die Kosten für deinen Fall übernommen werden können.

  • HateAid unterstützt ausschließlich bei digitalen Anliegen.

  • Über die Erstberatung hinaus unterstütz HateAid keine Menschen, die selbst Hass im Netz verbreiten. Fällt eine Person durch diskriminierende Äußerungen auf oder ist Teil von antidemokratischen Gruppierungen, kann diese nach einem individuellen Check des Beratungsteams aus der weiteren Beratung und der Prozesskostenfinanzierung ausgeschlossen werden.

  •  HateAid bietet keine Mediation, keine Schiedsprozesse und keine Streitschlichtung an.

  • Wir bieten kein Therapieangebot an und können leider auch keine Therapieplätze vermitteln.

  • HateAid kann keine datenschutzrechtlichen Fragen beantworten.

  • HateAid bietet keine Rechtsberatung an. Dies umfasst auch die juristische Beurteilung deines Falles. Eine solche Einordnung ist Aufgabe einer Anwaltskanzlei und kann von uns nicht geleistet werden.

  • Wir sind keine Detektei oder Privatdetektiv*innen. Es müssen Beweise vorliegen oder leicht zu finden sein.

Auch wenn HateAid dich beim Melden von Inhalten unterstützt, hat die Organisation keinen Einfluss darauf, ob Plattformen diese tatsächlich löschen. Trotzdem ist es wichtig, hasserfüllte oder hetzerische Inhalte zu melden. Nur so erfahren Plattformen, was in ihren Communities passiert, und können entsprechende Maßnahmen ergreifen. HateAid unterstützt dich dabei im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Über HateAid

HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für Menschenrechte im digitalen Raum stärken möchte. Dies beinhaltet Hilfe bei digitaler Gewalt und Verbessrung der Rahmenbedingungen Für Betroffenen von Online-Hass. HateAid ist unabhängig, überparteilich und stellt sich entschieden gegen alle, die Menschenrechte verletzen und die Demokratie schädigen.

HateAid war die Idee mehrerer Akteur*innen, die sich einzeln schon lange gegen Hass im Netz stark gemacht hatten. 2018 wurde daraus die HateAid gGmbH, eine Organisation, die die Haltung zu digitaler Gewalt in Deutschland maßgeblich verändert hat. 

 

HateAid tritt an, um die digitale Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dazu bieten wir Beratung und Unterstützung für Betroffene von Hassrede im Internet und setzen uns sich politisch gegen digitale Gewalt und deren Folgen ein.

HateAid und Athleten Deutschland wollen in ihrer Zusammenarbeit Athlet*innen sowohl präventiv vor Gewalt und Hass im Netz im Rahmen von Workshops schützen als auch gezielte Unterstützung bei akuten Erfahrungen digitaler Gewalt bereitstellen.

Ratgeber digitale Gewalt von HateAid

HateAid bietet auf seiner Website einen digitalen Ratgeber mit einem umfangreichen FAQ. Dort findest du viele Informationen zu digitaler Gewalt, Betroffenenberatung sowie zu technischen und rechtlichen Fragen.