Anlauf gegen Gewalt: Crowdfunding-Kampagne mit Teilerfolg beendet
Athleten Deutschland beendet das Crowdfunding zur Finanzierung der Anlaufstelle Anlauf gegen Gewalt mit einer guten Nachricht: Die Initiative kann weiterhin Athletinnen und Athleten unterstützen, die körperliche, psychische oder sexualisierte Gewalt erleben oder erlebt haben. ”Wir sind erleichtert und danken allen Menschen, die über die Crowdfunding-Seite oder direkt an uns gespendet haben. Auch wenn unser ursprüngliches Spendenziel verfehlt wurde, hat die Kampagne immens geholfen, das Gespräch mit weiteren Förderern zu eröffnen“, erklärt Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland. Einer dieser Förderer ist die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, die sich zu einer Förderung von 30.000 Euro zur Sicherstellung des laufenden Betriebs entschieden hat. “Wir sind sehr dankbar über diesen Förderentscheid, der ein starkes Signal für den Schutz von Athletinnen und Athleten sowie für eine verantwortungsvolle Sportkultur setzt. Wir werden die Gespräche mit weiteren möglichen Förderern und Partnern in den kommenden Wochen und Monaten intensivieren“, bekräftigt Herber.
Planungssicherheit für 2026 - verlässliche Unterstützung notwendig
Die Entwicklung der vergangenen Monate schafft vorerst Planungssicherheit für das Jahr 2026. Für die darauffolgenden Jahre bleibt Anlauf gegen Gewalt jedoch weiterhin auf verlässliche Unterstützung angewiesen. „Wir wollen und müssen uns zukunftsfest aufstellen. Als aus Bundesmitteln geförderte Organisation ist es unser Ziel, eine tragfähige und nachhaltige Vereinsstruktur aufzubauen, die langfristig Stabilität schafft und unsere Arbeit dauerhaft absichert“, verdeutlicht Herber.
So arbeitet Anlauf gegen Gewalt: Anlauf gegen Gewalt unterstützt aktive und ehemalige Bundeskaderathlet*innen, die körperliche, psychische oder sexualisierte Gewalt im Spitzensport erfahren haben. Betroffene entscheiden selbst, welche Schritte sie gehen möchten: Sie können sich vertraulich und kostenfrei melden, ein Erstgespräch führen und bei Bedarf psychotherapeutische oder rechtliche Erstberatung erhalten. Die Ansprechpersonen begleiten die Betroffenen auf ihrem Weg so lange, wie es gewünscht ist, und wahren dabei jederzeit Anonymität und Selbstbestimmung.
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